Frankfurt / Wein

Neues aus Frankfurt/Wein.

Frank John und der Hirschhorner Hof


Frank John ist kein unbekannter in der Weinwelt. Früher war er schon mehrere Jahre als Kellermeister bei Reichsrat von Buhl für die Bereitung legendärer Weine zuständig. Inzwischen ist er ein gesuchter Berater in Europa, was Fragen bezüglich des biodynamischen Anbaus betrifft. Seit 2002 führt er mit seiner Frau Gerlinde das Weingut Hirschhorner Hof in Neustadt – Königsbach. Auch hier werden die Weine nach den Regeln der Biodynamik hergestellt, und bei seinen Weinen geht John in die Extreme. Dabei entstehen Weine, die in aussergewöhnichem Maße ihre jahrgangstypischen Aromen zum Vorschein bringen. Die Gesamtproduktion umfasst gerademal 10.000 Flaschen, verteilt auf zwei Weine (Riesling und Pinot Noir), sowie einen Riesling Sekt.

Im Jahr 2011 musste Frank John aus rechtlichen Gründen von Hirschhorner Hof in Hirschhorner Weinkontor umfirmieren. Da seine Weine einen zu hohen Anteil an Trauben aus nicht eigenen weinbergen haben, darf der Begriff Hof nicht im Namen geführt werden.  

Hier beschreibt Ihnen Frank John persönlich den Hirschhorner Hof und seine Arbeitsweise.

Vinifikation
Spontangärung und langer Ausbau auf der Feinhefe ist Grundvoraussetzung für eine nachhaltige Weinbereitung. Damit dies möglich ist, verzichten wir auf jede Art von Kühlung oder Erwärmung unserer Moste und bauen unsere Weine ausschließlich in sorgsam ausgewählten Holzfässern (500l, 1200l und 2400l) aus. Um ein Höchstmaß an Komplexität, bei relativ geringem Alkoholgrad, zu erreichen, vergären wir die intakten Beeren mit den Mosten. Maßnahmen wie diese versetzen uns in die Lage, Weine mit ausgeprägter Terroir- und Jahrgangstypizität zu erzeugen, die lediglich durch die kräftige Fruchtaromatik der Riesling-Traube übertroffen wird. Eine einzige, schwache Filtration der Weißweine ist durch diese Ausbauweise ausreichend und garantiert höchstmögliche Komplexität, sowie ein hervorragendes Reifepotenzial. Unser Pinot Noir wird selbstverständlich unfiltriert gefüllt. Um ein rundum harmonisches Geschmacksbild, sowie größtmöglichen Trinkgenuss zum Zeitpunkt des Öffnens einer unserer Weine zu garantieren lagern diese noch mindestens für sechs Monate nach der Flaschenfüllung in unseren Kellern.

Weinphilosophie
Inspiriert durch die Arbeit mit zum Teil jahrhundertealte Ausbautraditionen
und Verarbeitungstechniken gelingt es uns finessenreiche, elegante Weine herzustellen. Diese vereinen Ausgewogenheit, Spiel mit Mineralität Kraft und Fülle. Hierzu ist es unabdingbar, dass nur bestes, handverlesenes Traubengut aus biologisch dynamischem Anbau Verwendung findet. Oft bedarf es dazu mehrmaliger Lesevorgänge. Der konsequente Verzicht auf Enzyme, Stabilisierungs- und andere Schönungsmaßnahmen lassen einen äußerst bekömmlichen und ausgewogenen Wein entstehen. Mit unserem Riesling 2006 und Pinot Noir 2005 haben wir die Naturlandzertifizierung erlangt.

11.10.2011 Frankfurt/Wein, Hirschhorner Hof

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Fachhandelspreis des deutschen Weininstituts 2014

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